
Auch die Wahl der Gruppengröße mit der man sich auf die Reise begibt, spielt eine große Rolle. Um sich allein auf die Socken zu machen, dazu gehört viel Mut. Wer diesen nicht besitzt, wird die meiste Zeit auf dem Hotelzimmer rumhängen und sich nicht raustrauen. Auch zu zweit zu reisen ist in der Regel nicht ratsam. Schnell entstehen in so kleinen Gruppen Spannungen, die nicht ausgeglichen werden können. Ebenfalls problematisch ist, wenn eine Einigung auf eine gemeinsame Tagesgestaltung nicht möglich ist. Besser sind Gruppengrößen um die 4 Leute. Wenn sich dann zwei der Mitreisenden zerstreiten, sind immer noch andere Konstellationen möglich. Wenn an einem Tag die Festlegung auf ein gemeinsames Programm nicht möglich ist, können sich immer noch Zweiergruppen bilden.
Fahren zu viele Leute mit, wird es auch kritisch. Entweder läuft alles planlos ab, weil sich niemand kümmert oder das Tagesprogramm ist strikt durchorganisiert von einem Organisator. Beides sorgt für Unbehagen. Außerdem entfällt der Vorteil, dass Flirtphantasien unbeobachtet von zu Hause ausgelebt werden können, wenn dass ganze Heimatdorf mit in den Urlaub gekommen ist.
Anders sieht es aus mit Reisegruppen, die von einem Veranstalter gebildet werden. Dort kennen sich die Leute in der Regel nicht vorher. Unterwegs ergeben sich fast zwangsläufig neue Bekanntschaften. Es fällt vielen Menschen leichter Leute anzuflirten, die sie ohnehin schon ansprechen mussten, zum Beispiel wegen des gemeinsamen Küchendienstes. Negativ ist, wenn die Gruppe zu abgeschlossen ist. Ist dies der Fall, fällt es schwer, das sonstige am Urlaubsort vorhandene Flirtpotential zu nutzen. Wenn dann niemand in der Gruppe ist, der zusagt, ist der Urlaub gleich mit einem großen Minus belastet.
Die Gruppen sollten bis zu einer Größe von ca. 5 Personen geschlechtshomogen sein. D.h,. es sollten nur Typen dabei sein oder nur Mädels. Ab ca. 10 Personen ist eine gemischte Gruppe wünschenswert.
Noch ein Tipp für den männlichen Leser: Trinke nicht zuviel Alkohol. Dieser verschlechtert Deine Flirtchancen. Diejenigen, die zu Hause aus moralischen Überlegungen heraus gegen zu heißes Flirten mit sexueller Absicht sind, seine darauf hingewiesen, dass die grundsätzlichen Überlegungen auch im Urlaub gelten müssen. Es gilt die Regel: "Moral kennt keine Ferien".
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