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Flirten, warum?

Wie ehrlich muss ich beim Flirten sein?

Flirten lebt zu großen Teilen davon, dass du mit verdeckten Karten spielst. Zu einem guten Flirt gehört auch, mit dem Gegenüber zu spielen, das macht den Reiz des Ganzen aus. Allerdings solltest du dich an gewisse Grundregeln halten und Grenzen erkennen.

Die Grundregel: Achte auf dein Gegenüber

Das Wichtigste ist, dass du auf dein Gegenüber achtest. Oftmals ist es gar kein böser Willen, der zu Wut, Tränen und Verletzung bei deinem Flirtpartner führt. Versuche herauszufinden, warum dein Partner flirtet. Im Zweifelsfall schau dir noch einmal den vorangegangenen Abschnitt an. Wenn du merkst, dass dein Gegenüber auf einer völlig anderen Flirtebene ist, musst du Klarheit schaffen und im Zweifelsfall aufhören.

Ein bisschen übertreiben?

Zum Flirten gehört dazu, andere neugierig zu machen. Und natürlich darfst du dich auch ein bisschen interessanter machen, als du bist, oder glaubst zu sein. Es spricht nichts dagegen, so zu tun, als hättest du mehr Geld, als du hast. Wenn das dazu führt, dass du besonders spendabel bist, profitieren viele, nur dein Portemonnaie nicht.

Auf keinen Fall brauchst du ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du dich optisch in ein besonders vorteilhaftes Licht rückst. Grade den Damen der Schöpfung bieten sich hier unglaublich viele Möglichkeiten, die auch genutzt werden sollten. Make-up ermöglicht Pickel verschwinden zu lassen, Push-up BHs formen ein überzeugendes Dekolletee und hohe Schuhe sehen nicht nur gut aus, sondern helfen auch, die gewünschte Körpergröße zu erreichen. Es gehört zum gekonnten Flirten dazu, hier alle Register zu ziehen.

Selbstverständlich darfst du auch deinen Beruf oder deine Hobbys interessanter machen, als sie sind. Ein paar spannende Geschichten aus deinem Leben, hinter denen vielleicht auch noch ein Korn Wahrheit steckt, kommen beim Flirten gut an. Wenn du übertreibst und dir trotz guten Willens niemand mehr glauben kann, machst du dich lächerlich, aber das ist dein Problem.

Warum so wenig Ehrlichkeit? Wer flirtet, will sich einer schönen Illusion hingeben und eine Show geboten bekommen. Und es liegt an dir, das Geforderte zu bieten. Spiel das Spiel und genieße es!

Die Grenzen: Beziehungen und echte Gefühle

Nun aber zu den Grenzen. Es gibt zwei Dinge, die du vermeiden musst. Zum einen darfst du eine Beziehung nicht auf falschen Voraussetzungen gründen, zum anderen darfst du keine echten Gefühle vortäuschen.

Wenn aus einem Flirt eine Beziehung zu werden scheint, musst du an der einen oder anderen Stelle zurückrudern. Dauerhaft kannst du ohnehin nicht mehr Geld ausgeben, als du hast. Und irgendwann musst du auch ein realistisches Bild von deiner Person vermitteln. Natürlich kostet es etwas Überwindung, ein mühsam gezeichnetes schillerndes Bild wieder auf die Wirklichkeit zu reduzieren. Je früher du anfängst, umso einfacher ist es. Hast du erst einmal eine Beziehung unter falschen Voraussetzungen begonnen, macht es viel Mühe zur Wahrheit zurückzukommen. Und je länger du wartest, als umso größer wird der Vertrauensbruch von deinem Partner empfunden.

Die andere Sache, die du nicht machen darfst: Spiele nicht mit den Gefühlen anderer. Wenn du merkst, dass jemand ernsthaft in dich verliebt ist, darfst du das nicht ausnutzen. Es ist einfach schäbig, die Verliebtheit anderer zu nutzen, um sich einen wie auch immer gearteten Vorteil zu verschaffen.

Und noch eine Sache ist wichtig: Menschen haben unterschiedliche Wertevorstellungen und gehören unterschiedlichen Kulturkreisen an. Versuche niemals jemanden zu etwas zu bewegen, was seinen oder ihren Grundwerten widerspricht. Diese Art von Verführungsküsten kannst du dir sparen.

Weiter: Darf ich jemanden den Flirtpartner ausspannen?
© Text und Bilder: Flirtcocktail 2007-2012
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